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Gerichtspsychiater sieht keine krankhaften Störungen bei Zschäpe

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München. Nach einer Reihe von Verzögerungen auf Grund von Anträgen der Verteidigung hat am Dienstag im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München die Vorstellung des mündlichen psychiatrischen Gutachtens zur Hauptangeklagten Beate Zschäpe begonnen. Der Psychiater Henning Saß betonte zu Beginn, dass er keine wesentlichen Gesundheitsstörungen bei Zschäpe feststellen konnte. Gleichzeitig stellte er bei der 42-Jährigen eine Neigung zur Verharmlosung fest. Saß sollte sein Gutachten am Dienstag noch nicht abschließen. Die entscheidenden Fragen nach der Einschätzung zur Schuldfähigkeit und zu einer möglichen Sicherungsverwahrung wurden erst für Mittwoch erwartet. AFP/nd

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