Werbung

EU will Zaun an Litauens Grenze nicht finanzieren

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Brüssel. Die EU-Kommission will den von Litauen geplanten Zaun an der Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad nicht direkt finanzieren. »Wir finanzieren den Bau von Zäunen als solche nicht«, sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde am Dienstag. Die Hilfe der EU für Mitgliedsstaaten an den Außengrenzen des Schengenraums ziele auf das Grenzmanagement. Dazu gehörten Überwachungsmaßnahmen »und die dafür nötige Ausrüstung«. Als Beispiele nannte die Sprecherin »Wärmebildkameras und Sensor-Alarmsysteme«. Die Finanzierung von Zäunen oder anderen Barrieren erfolge aber definitiv nicht. Litauen hat angekündigt, bis Jahresende einen zwei Meter hohen und 130 Kilometer langen Zaun zu der russischen Exklave zu errichten. Innenminister Eimutis Misiunas begründete dies mit der Bekämpfung von Schmuggel und mit dem Ziel einer »Verstärkung der Außengrenze der Europäischen Union«. Nach den litauischen Angaben sollte die EU mit rund 25 Millionen Euro den Großteil der Kosten übernehmen. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!