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IT-Branche lehnt Trumps Pläne für Erfassung von Muslimen ab

Chance oder Risiko? Das Silicon Valley zeigt sich gesaplten im Umgang mit dem neuen US-Präsidenten

  • Von John Dyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Boston. Die Amtseinführung von Donald Trump hatte ihren Schatten vorausgeworfen. Am Donnerstag haben 50 Technologiefachleute vor dem Gebäude von Palantir Technologies im Silicon Valley protestiert. Das Unternehmen untersucht große Datenmengen – auch über Grenzübertritte im Auftrag der US-Grenzschutzbehörde. Die Demonstranten wollen nicht, dass Palantir Trump bei seinem Vorhaben unterstützt, eine Registrierungsdatenbank für Moslems anzulegen.

Apple, Facebook und der Google-Mutterkonzern Alphabet haben in Mitteilungen erklärt, Trump nicht dabei zu unterstützen, eine Datenbank anzulegen, die auf Religion basiert. Sie begründen dies mit dem Schutz der Bürgerrechte. Palantir-Mitgründer und Geschäftsführer Alex Karp hat erklärt, die Arbeit an einer Datenbank für Moslems nicht zu unterstützen, eine offizielle Mitteilung des Unternehmens steht aber noch aus. »Die Organisation Palantir muss das noch genauer erläutern«, meinte die Demonstra...


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