Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Protest gegen Macht der Agrarkonzerne

18.000 Menschen demonstrierten in Berlin für eine Agrarwende / Kritik an Freihandelsabkommen

  • Von Josephine Schulz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Gerade im Jahr der Bundestags- und mehrerer Landtagswahlen sei es wichtig, den Forderungen Nachdruck zu verleihen, erklärte ein Mitglied des Vereins »Slow Food Deutschland«. In einem Neun-Punkte-Plan forderten die Kundgebungsteilnehmer ein Ende von Subventionen zugunsten von industriell wirtschaftenden Großbetrieben sowie einen Stopp von Mega-Fusionen im Agrarsektor. Nach Angaben der Organisatoren zogen rund 18.000 Menschen vom Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor. Im vergangenen Jahr hatten die Veranstalter 23.000 Protestierende gezählt.

Die Demonstration – in diesem Jahr unter dem Motto »Wir haben Agrarindustrie satt« – gehört wohl auch deshalb regelmäßig zu den größten in Deutschland, weil die Interessen der Protestierenden breit gefächert sind. Rund 100 Organisationen, darunter Umwelt-, Tierschutz- und alternative Agrarverbände, hatten zu der Veranstaltung aufgerufen, ebenso lang ist die Liste der Themen: von guten Arbeitsbed...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.