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Großbritannien hilft gerne beim Verstecken

Panama Papers: Studie der Grünen zeigt, wer wo die Gründung von Offshore-Konten ermöglicht

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Reiche, die ihr Geld in Steueroasen verstecken wollen, haben oft namhafte Banken und Beraterfirmen als Vermittler. Das ist das Ergebnis einer Studie der Grünen im Europaparlament, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Demnach waren die beiden Schweizer Banken UBS und Credit Suisse bei der Vermittlung von Geldverstecken in Steuerparadiesen besonders aktiv.

»Diese Studie zeigt, dass Steuerflucht und Geldwäsche nicht die Sache von dubiosen Staaten in der Karibik sind«, erklärte der Grünenpolitiker Sven Giegold. Möglich gemacht würden diese Geschäfte durch Banken, Anwaltsfirmen und Wirtschaftsprüfer, die in der Europäischen Union arbeiten und oft hier ihren Hauptsitz haben. So haben von 140 in der Studie untersuchten Vermittlern 127 zumindest eine Vertretung in Europa.

Für ihre Studie analysierten die Grünen im Europaparlament Daten, die im Rahmen der sogenannten Panama Papers öffentlich gemacht worden waren. Unter diesem Schlagw...


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