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Die Berliner Wirtschaft hatte 2016 so viele Ausbildungsplätze wie nie zuvor zu vergeben - und wie nie zuvor blieben viele davon unbesetzt. »Der Berliner Ausbildungsmarkt hat ein Besetzungsproblem«, sagte Jan Eder, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK), bei der Jahrespressekonferenz zum Thema Ausbildung.

Die Mitglieder der IHK hatten im vergangenen Jahr 14 804 Ausbildungsplätze angeboten. Dies sei »Rekordniveau«, sagte Eder. Die Zahl der tatsächlich abgeschlossenen Ausbildungsverträge ging hingegen um 2,4 Prozent zurück. Die unbesetzten Ausbildungsplätze stiegen um 38,4 Prozent auf insgesamt 1211.

Die IHK fordert vom rot-rot-grünen Senat eine »bildungspolitische Reformagenda«. Vor allem solle das Land die duale Ausbildung und die Jugendberufsagenturen stärken. Auch der Fachlehrermangel solle in den Verhandlungen der Hochschulrahmenverträge adressiert werden.

Die Kammer selbst wolle ihre sogenannten Matching-Aktivitäten verstärken, um Betriebe und Bewerber erfolgreich zusammenzubringen. Zusätzlich zur Ausbildungsmesse im Februar biete sie im September ein »Azubi-Casting« für freie Plätze an. ewe

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