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Im Rausch der Elitenförderung

Nach Belgien ist Spanien das EU-Land, dessen Bildungswesen am stärksten privatisiert wurde. Von Tino Brömme

  • Von Tino Brömme
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Bildungspolitik ist nicht irgend ein Kraut- und Rübenressort, und die Besetzung des Ministerpostens sagt mehr über eine Regierung, als man denkt. Die Ernennung der Milliardärin Betsy DeVos zur Education Secretary der Regierung Trump sagt schon jetzt alles: Wie bei ihrem Bruder Erik Prince geht es darum, das Profitable an öffentlichen Diensten zu privatisieren. Bei Betsy sind es die öffentlichen Schulen und die Universitäten, bei Erik ist es die US-Armee; die von ihm gegründete Söldnerfirma Blackwater nimmt schon jetzt der US-Armee viel schwere Arbeit ab.

Auch José Ignacio Wert ist ein Bildungsminister, der für Cliquenwirtschaft und Rückschritt steht. Er ist aber mit seinem Vorhaben, das spanische Hochschulwesen zu privatisieren, gescheitert. Das nach ihm benannte »Gesetz zur Verbesserung der Qualität im Bildungssystem« mit dem Kürzel LOMCE, trieb wie kein anderes in den letzten Jahren die spanische Gesellschaft um. Das Aus für das...


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