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Sorgenkind CDU

Nicolas Šustr 
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In den vergangenen Monaten sprechen Parteien vom »Trump-Effekt«, wenn es um ihre Mitgliederzuwächse geht. Am ehesten könnte das noch die AfD tun, schließlich scheinen die größten inhaltlichen Schnittmengen zwischen dem neuen US-amerikanischen Rechtsaußen-Präsidenten und den besorgten Populisten mit dem Phallus im Parteilogo zu bestehen. Die Zuwächse der Berliner AfD sprechen Bände. Sicherlich zeigt auch der Blick in die USA deutlich, was für die Rechtspopulisten an Machtzuwachs möglich ist.

Aber haben die vergangenen Jahre das nicht selbst im ach so liberalen Berlin gezeigt? Die permanenten ausländerfeindlichen Demonstrationen gegen Flüchtlingsheime, die Aktionen der Identitären? Die Gesellschaft polarisiert sich.

Irgendwie ratlos dazwischen steht die CDU. Eine ernsthafte Position zum zukünftigen Weg ist nicht auszumachen. Eher pflichtgemäß warnt sie vor dem bald ausbrechenden Kommunismus Rot-Rot-Grüns. Die AfD gilt der CDU vor allem als unliebsamer Konkurrent.

Es kann nur im Sinne progressiver Kräfte sein, wenn SPD, LINKE und Grüne Zuwächse verzeichnen, bei aller Kritik in vielen Fragen. Dass die CDU einem Niedergang entgegensieht, kann nicht so froh stimmen. Aus demokratischer Sicht ist zu wünschen, dass Christdemokraten ein überzeugendes Konzept getreu ihres Namens finden. Denn auch Konservative verschwinden nicht, wenn es ihre Partei nicht mehr gibt. Nicht wenige würden sich wohl der AfD zuwenden. Und das wäre die schlechteste Wahl.

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