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Licht im Dunklen

Der Bombenanschlag am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn scheint aufgeklärt / Ermittler gaben im nordrhein-westfälischen Landtag Auskunft

  • Von Sebastian Weiermann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Es war eine Überraschung, als Polizei und Staatsanwaltschaft in Düsseldorf am vergangenen Mittwoch verkündeten, man habe den mutmaßlichen Täter des Bombenanschlags vom 27. Juli 2000 ermittelt. Damals war am S-Bahnhof Wehrhahn ein ferngezündeter Sprengsatz explodiert. Zehn Menschen wurden verletzt, ein ungeborenes Kind getötet. Der Anschlag traf eine Gruppe von jüdischen Sprachschülern, die aus Osteuropa stammen. Schon damals wurde Ralf S. von der Polizei verdächtigt, eine Hausdurchsuchung bei ihm blieb allerdings erfolglos. Dass die Ermittler nun auf die Spur des rechten Waffennarren und Militariahändlers gekommen sind hat der Tatverdächtige selbst zu verschulden. Bei einem Aufenthalt in der Justizvollzugsanstalt Castrop-Rauxel im Jahr 2014 prahlte er gegenüber einem Mithäftling mit der Tat. Der andere Häftling ging zur Polizei.

Im Düsseldorfer Untersuchungsausschuss zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) sollte der Wehrhahn-Ansch...


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