Keine dritte Startbahn in Wien wegen Klimaschutzes

Gemeinden, Bürgerinitiativen und Privatpersonen klagen erfolgreich gegen drohende Umweltschäden und erhöhten CO 2 -Ausstoß

  • Von Hannes Hofbauer, Wien
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Damit hatte niemand gerechnet: Das österreichische Bundesverwaltungsgericht entscheidet gegen eines der größten Unternehmen im Osten des Landes. Der Flughafen Wien darf keine dritte Piste bauen.

Dem Entscheid des Richtersenats am Donnerstag war ein zehnjähriger Streit um den Ausbau des im Südosten der österreichischen Hauptstadt gelegenen Flughafens vorausgegangen. 28 Gemeinden, Bürgerinitiativen und Privatpersonen hatten gegen drohende Umweltschäden und erhöhten CO2-Ausstoß geklagt. Die Stadt Wien befürwortete das Projekt einer dritten Startbahn, wollte allerdings garantiert wissen, dass die Belastungen der Bevölkerung minimiert werden. Dass dies wohl unmöglich sei, geht aus dem Schiedsspruch des Bundesverwaltungsgerichts hervor.

Die Richter wiesen in ihrem Spruch explizit darauf hin, dass das »öffentliche Interesse am Schutz vor den negativen Folgen des Klimawandels, insbesondere durch die hohe CO2-Belastung, höher zu bewerten ist als ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 460 Wörter (3222 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.