Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

»Menschenrechtlich gesehen ist Tunesien nicht sicher«

Linkspartei und Grüne kritisieren geplantes Abschiebeabkommen mit dem Maghreb-Staat

Berlin. Vor dem Besuch des tunesischen Premierministers Youssef Chahed am Dienstag in Berlin ist die Menschenrechtslage in dem nordafrikanischen Land verstärkt in den Blick geraten. Grüne und LINKE kritisierten die geplante Einstufung Tunesiens als sicheres Herkunftsland, um abgelehnte Asylbewerber leichter dorthin abschieben zu können. Amnesty International wirft dem Maghreb-Staat in einem Bericht unter anderem Folter, willkürliche Inhaftierungen, Razzien ohne Durchsuchungsbeschluss und Reisebeschränkungen vor.

»Menschenrechtlich gesehen ist Tunesien nicht sicher«, sagte die Sprecherin für Flüchtlingspolitik der Grünen-Bundestagsfraktion, Luise Amtsberg, am Montag. Die Lage sei für alle Flüchtlinge vor Ort katastrophal - sowohl für Tunesier, die in ihr Heimatland zurückgebracht werden, als...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.