Wo die Wege sich kreuzen

Florian Scheibe erzählt allzu reibungslos von zwei Parallelwelten

  • Von Werner Jung
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zu Beginn dieses Romans von Florian Scheibe, der neben der Kulturwissenschaft und Geschichte auch noch Filmregie studiert hat, radelt die Architektin Carina in die sechzehnjährige Mona hinein, die, schwerstens heroinsüchtig, zudem noch schwanger ist. »Carina stand ganz still. Sie spürte, wie sich etwas in ihr dehnte und zugleich an seine Grenzen stieß, wie es schwoll und krampfte, pulsierte und verhärtete, um schließlich zu einem kleinen glühenden Ball zu verklumpen, der seine Hitze bis in ihre Fingerspitzen schickte. Und dann, plötzlich und für sie selbst völlig überraschend, holte sie aus und schlug dem Mädchen, so fest sie konnte, mitten ins Gesicht.«

Warum dieser Ausbruch? - Schnell stellt sich heraus, dass Carina und ihr Freund, der Journalist Thomas, genannt Tom, seit längerer Zeit vergeblich versuchen, selbst ein Kind zu bekommen. Beruflich irgendwie angekommen - er als Kolumnist eines Szenemagazins, sie als Architektin ein...

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