Deutsche Wohnen will gefühlten Mietspiegel

Im Bauausschuss muss sich das Immobilienunternehmen für seine Geschäftspolitik rechtfertigen

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ob in der Kreuzberger Otto-Suhr-Siedlung, der Spandauer Siedlung »An der Kappe« oder in Baumschulenweg, stadtweit fühlen sich Mieter als Opfer der Deutschen Wohnen, mit 110 000 Wohneinheiten der größte private Vermieter in der Hauptstadt. Oft sind es teure Modernisierungen, die Mieter schrecken, in anderen Fällen ist es die unterlassene Instandhaltung - oder es sind drastische Mieterhöhungen. »Die Deutsche Wohnen ist seit Jahren ein Dauerproblem«, sagt Grünen-Wohnungsexpertin Katrin Schmidberger. »Ich habe den Eindruck, die Instandhaltung wird so lange zurückgehalten, bis eine umfassende Sanierung ansteht.«

Eigentlich geht es bei der Sitzung des Bauausschusses im Abgeordnetenhaus an diesem Mittwoch vor allem um die Versuche des Konzerns, den Mietspiegel außer Kraft zu setzen. Geladen hatten dazu die Parlamentarier den Vorstand des Unternehmens, gekommen ist Konzernsprecherin Manuela Damianakis. »Wir wend...


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