Sichtung junger Talente

Das 14. internationale Festival »Tanzolymp« beginnt

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Berlin ist nicht reich an internationalen Tanzevents. Da käme ein großes Festival recht, sollte man denken. Das Festival ist seit 2004 da. Berlins Kulturpolitik aber übt sich bis jetzt in wohlwollender Kenntnisnahme, finanziellen Zuschuss verweigert sie dem »Tanzolymp« nach wie vor. So ist er auch weiterhin ein privatrechtlich ausgetragener Wettbewerb, begründet von Ex-Staatsopern-Tänzer Oleksi Bessmertni und trotz zeitweiliger materieller Bedrängnis bis ins Jahr 2017 geführt. Wackere Sponsoren stehen ihm zur Seite, ansonsten hätte der »Tanzolymp« längst sein Leben ausgehaucht. Dabei zieht er mittlerweile weltweit Kreise, hat Dependancen in Argentinien, Brasilien, Peru und Russland, findet demnächst auch in der Ukraine, in Italien und Südkorea statt. Berlin: ein weiteres Mal Vorreiter mit einer Idee von überregionaler Zündkraft.

Was den »Tanzolymp« unter solchen Wettbewerben so einzigartig macht, ist sein Konzept. Mit dem Motto »Tanz al...

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