Nicolas Šustr 16.02.2017 / Berlin

Uni-Besetzung beendet, Forderungen bleiben

Aktivisten ziehen eine positive Bilanz und wollen sich anderen Protestformen zuwenden / Hochschule besteht auf sofortige Freigabe aller Räume

Die Besetzer des Instituts für Sozialwissenschaften (ISW) der Humboldt-Universität (HU) räumen nach vier Wochen das Feld. »Klar ist: Die Form des Protests muss nun anders werden«, sagt Kristin bei der Donnerstagfrüh in den Institutsräumen einberufenen Pressekonferenz. Die Studentin will, wie die anderen Aktivisten, ihren Nachnamen nicht nennen. Mitstudent Felix zieht eine positive Bilanz: »Wir haben in der Zeit das verwirklicht, was wir unter kritischer Lehre verstehen.« Seit dem ersten Tag der Besetzung habe es ein inhaltliches Programm gegeben – insgesamt 200 Veranstaltungen mit 4000 Besuchern zählten die Aktivisten. Damit seien die universitären »Mauern der Exklusivität eingerissen« worden.

Auch die Rücknahme der angekündigten Entlassung Andrej Holms durch die HU sehen die Besetzer »ganz klar« als ihren Erfolg. Universitätspräsidentin Sabine Kunst hatte diese...

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