Christin Odoj 17.02.2017 / Kultur

Album über Pimmel et al.: Schnipo Schranke legen wieder los

Neues Album des Pop-Duos auf dem Markt

Manchmal können Musikerinnen nichts dafür, dass sich der Hype ausgerechnet den einen Song vom ersten Album aussucht, für den man die Band doch recht billig finden müsste. Ein Song über eine verlorene Liebe eigentlich, aber weil man in den 2000ern lebt und einem sonst keiner mehr zuhört, müssen die Wörter »untenrum«, »Pisse« und »Arschbacken« drin vorkommen. Danke für nichts, Charlotte Roche. Das ist echt, das ist anti aufgehübscht, das ist so igitt. Dann singen dieses Lied zum Mundauswaschen auch noch zwei Frauen. Wir sind baff, die trauen sich was. Fans sind also: der domestizierte Normalmensch, entzückt ob der Schamlosigkeit, oder, wie der Musikjournalist Jens Balzer durch teilnehmende Beobachtung auf Konzerten herausgefunden haben will, Punker zwischen 40 und 50.

Daniela Reis und Fritzi Ernst alias Schnipo Schranke kennen wir wegen ihres Songs »Pisse«. Und wenn wir ehrlich sind: nur ...

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