Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Das Häftlingswunder

Die Zahl der Gefangenen ist aus unerfindlichen Gründen erneut gesunken

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das notorische Absinken der Zahl der Strafgefangenen in Brandenburg ist selbst dem Justizminister Stefan Ludwig (LINKE) ein Rätsel. Mit inzwischen rund 1200 Gefangenen ist das Bundesland bei weniger als der Hälfte des Standes der 1990er Jahre angekommen. Sowohl die Zahl der Einsitzenden als auch die durchschnittliche Haftlänge ist im vergangenen Jahr wieder zurückgegangen, sagte Ludwig am Donnerstag im Rechtsausschuss des Landtags. Inzwischen liege Brandenburg da deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und auch unter dem Durchschnittswert der ostdeutschen Länder. Dies sei ein Phänomen, wofür »wir keine komplette Erklärung haben«, sinnierte Justizminister Ludwig. »Irgendetwas ist in Brandenburg anders als in anderen Ostländern.«

Dieser Rückgang komme der rot-roten Landesregierung bei der schwierigen Personalplanung zupass, setzte er hinzu. Denn glücklicherweise sind damit auch weniger Gefängniswärter, Sozialarbeiter und andere Bedienstete ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.