Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Linksjugend solidarisiert sich mit Schwarzfahrern

»Zeig Solidarität mit Menschen ohne Fahrschein!« Das fordert die Linksjugend solid in einer neuen Kampagne. Immer wieder versuchten Verkehrsbetriebe Menschen dazu anzuhalten, überteuerte Ticketpreise zu zahlen, heißt es im Aufruf. Dabei sei es eine politische Entscheidung, wie viel Nahverkehr koste. Da ein flächendeckender kostenloser Transport derzeit nicht zu erwarten sei, »bleibt es an uns und unserem zivilen Ungehorsam, dieses Recht allen zu ermöglichen«, heißt es weiter. »Fahrscheinkontrollen in die Länge ziehen, damit Mitfahrende ohne Ticket nicht erwischt werden«, sei daher ein einfaches und ergiebiges Mittel, so solid. Auch wird dazu aufgefordert, Kontrollen in sozialen Netzwerken zu melden. Die CDU schäumt, die Kampagne sei »unsolidarisch und asozial«, sagt deren Verkehrsexperte Stefan Evers. »Dass die Jugendorganisation einer Berliner Regierungspartei in dieser Weise zum Rechtsbruch aufruft, ist alarmierend und ein weiteres Zeichen für den Verfall politischer Sitten seit dem Start von Rot-Rot-Grün«, so Evers weiter. nic

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln