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Samsung-Erbe verhaftet

Die Korruptionsaffäre der suspendierten Präsidentin Südkoreas trifft auch den inoffiziellen Chef des weltgrößten Smartphone-Herstellers

  • Von Susanne Steffen, Tokio
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Erbe und inoffizielle Chef des Samsung-Konzerns, Lee Jae-Yong, ist verhaftet worden. Der südkoreanische Elektronikkonzern verkündete wenige Stunden nach der Festnahme alles zu tun, »was in unserer Macht steht, um dafür zu sorgen, dass die Wahrheit vor Gericht zum Vorschein kommt«.

Lee wird vorgeworfen, zwei nicht-gewinnorientierten Organisationen mit Spenden in Höhe von bis zu 41 Milliarden Won (33 Millionen Euro) versorgt zu haben, welche von Choi Soon-Sil, einer engen Vertrauten von Präsidentin Park Geun-Hye, geleitet werden. Unter anderem soll er Chois Tochter ein Pferd gekauft und ihre reiterliche Ausbildung finanziell unterstützt haben.

Konzernerbe bestreitet Vorwürfe

Im Gegenzug soll Lee die Unterstützung der Regierung für die Fusion zweier Samsung-Unternehmen erwartet haben. Die umstrittene Fusion fand bereits 2015 statt und diente Medienberichten zufolge hauptsächlich der Konsolidierung von Lees konzerninterner...


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