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Einzeln marschieren und verlieren

Die linken Kandidaten für das französische Präsidentenamt hoffen auf weitere Überraschungen

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die linken Präsidentschaftskandidaten Benoît Hamon, Jean-Luc Mélenchon und Yannick Jadot eint zwar die Kritik der Personalisierung in der Politik der 5. Republik - und doch sind sie selbst dieser Personalisierung verfallen. Weil keiner von ihnen zurückstehen will, hat keiner eine echte Chance, und so dürfte Frankreichs Linke als Ganzes bei dieser Wahl auf der Strecke bleiben.

Allerdings ist der Grünen-Politiker Jadot eine rühmliche Ausnahme. Er wäre bereit, zugunsten Hamons von der Parti socialiste (PS) zurückzutreten. Doch darüber muss erst noch eine Internetabstimmung unter der Basis und den Anhängern der Grünen entscheiden.

Der links von der PS stehende Jean-Luc Mélenchon könnte jüngsten Umfragen zufolge im ersten Wahlgang zwölf Prozent der Stimmen bekommen, Benoît Hamon 14,5 Prozent. Das ist für beide zu viel, um zu verzichten, und zu wenig, um überzeugend zu dominieren. Wenn sie gehofft hatten, die Franzosen würden ihnen die Entsch...


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