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Bauakademie vor dem Wiederaufbau

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Vor dem Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie in Berlin will Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SDP) über die künftige Nutzung öffentlich diskutieren. »Schinkels rekonstruierte Akademie darf keine bloße Kopie des Originals werden«, sagte sie am Donnerstag zum Start einer öffentlichen Veranstaltungsreihe über Konzepte für das Gebäude. Der Bundestag hatte im November überraschend 62 Millionen Euro für den Wiederaufbau der Akademie nahe dem Stadtschloss bewilligt. Einen klaren Zeitplan für die Errichtung gibt es bisher nicht. Wenn möglich, soll Mitte 2017 ein Wettbewerb zur Gestaltung des Gebäudes ausgeschrieben werden.

Schinkels Bauakademie, 1832 bis 1836 gebaut und nach Kriegszerstörungen 1962 abgerissen, ist als früher Industriebau eine Ikone der Architekturgeschichte. Wie gut sich das rote Ziegelsteingebäude in Berlins historische Mitte - umgeben von anderen Schinkel-Bauten wie der Neuen Wache - einfügen würde, simuliert seit 2004 eine Attrappe aus bedruckten Planen. Bereits 2001 wurde wie ein Appetithäppchen eine Ecke der Akademie aufgemauert. Hinter dem Wiederaufbau standen immer wieder namhafte Architekten - er scheiterte aber lange an der Finanzierung.

Geld ist nun da. Deshalb soll es bis Anfang Mai zwei weitere öffentliche Dialogforen zur künftigen Nutzung der Akademie geben, kündigte Hendricks an. Erst danach soll die konkrete Planung für den Wiederaufbau beginnen. »Die Bauakademie sollte als offenes, nicht kommerzielles Haus und als Agora für eine offene gesellschaftliche Diskussion betrieben werden«, betonte die Ministerin. Die Wunschliste für eine Nutzung ist aber auch von anderer Seite lang. Preußen-Stiftungspräsident Hermann Parzinger sprach sich zum Beispiel im November für ein Haus der Architektur aus. »Für eine Stadt wie Berlin, die sich im Grunde in den letzten 200 Jahren architektonisch und städtebaulich immer wieder neu erfunden hat, ist das fast ein Muss«, sagte er. dpa/nd

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