Afghanistan: »Sicherheitslage ist nirgendwo gut«

Menschenrechtsbeauftragte Kofler: Abschiebungen sofort stoppen / Grüne in den Ländern fordern vom Bund Neubewertung der Situation

München. Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler (SPD), hat einen Stopp der Abschiebungen nach Afghanistan gefordert. Nicht die Sicherheitslage in dem Land habe sich verändert, »sondern die innenpolitische Diskussion«, sagte Kofler der »Passauer Neuen Presse«. Diese dürfe nicht kurzfristig auf dem Rücken der Menschen ausgetragen werden, gefordert seien »neue Ansätze in der Integrationspolitik«. Die Sicherheitslage in Afghanistan möge von Region zu Region verschieden sein, »gut ist sie aber nirgendwo«, sagte die SPD-Politikerin.

Angesichts der Dauer der Kriege und Konflikte in Afghanistan hätten viele der aus Afghanistan nach Deutschland geflüchteten Menschen mittlerweile »ihren Platz in unserer Gesellschaft gefunden«, sagte Koflerder Zeitung. Sie selbst und auch die Deutschen, die sie bei ihren Integrationsbemühungen unterstützten, könnten nicht verstehen, »dass sie plötzlich aus ihrem Lebensumfeld gerisse...

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