Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

»In der Wüste gibt es keine Rettungsaktionen«

Niger erschwert Transit für Migranten in Richtung Europa

  • Von Elvira Treffinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das westafrikanische Niger hat den Transit für Flüchtlinge und Migranten erschwert, die illegal über Libyen oder Algerien nach Europa wollen. Die Zahl der Reisenden Richtung Norden gehe unter den schärferen Verkehrs- und Transportkontrollen seit Mai definitiv zurück, erklärte das Büro der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in der nigrischen Hauptstadt Niamey dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Im Dezember 2016 schätzten die IOM-Experten, dass rund 13 000 Migranten nach Libyen oder Algerien wollten. Im Mai waren es noch über 70 000. Die Behörden im Niger konfiszieren laut IOM Fahrzeuge und nehmen Lastwagenbesitzer und Transportvermittler fest, die illegal Menschen befördern oder befördern könnten. »Die repressiven Maßnahmen wurden vor allem in der Region Agadez eingeführt, sehr weit von den Landesgrenzen entfernt«, sagt die IOM-Sprecherin im Niger, Monica Chiriac. Ziel sei es, Schmuggler und Schlepper zu erwischen.

An den ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.