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Türkei: Angebliches Erdogan-Mordkommando vor Gericht

Mugla. In der Türkei hat der Prozess gegen fast 50 Verdächtige begonnen, die laut Anklage während des versuchten Militärputsches im Juli Präsident Recep Tayyip Erdogan ermorden wollten. In der südlichen Stadt Mugla erschienen am Montag 44 Verdächtige vor Gericht, während drei weiteren Angeklagten in Abwesenheit der Prozess gemacht wurde. Die Beschuldigten wurden unter Pfiffen und Schmährufen der Zuschauer von Sicherheitskräften ins Gericht geführt. Unter den Angeklagten sind 38 Soldaten, die zu einem Mordkommando gehört haben sollen. Laut der Anklage wollten sie Erdogan in einem Hotel in der Küstenstadt Marmaris ermorden, wo er in der Nacht des 15. Juli mit seiner Familie im Urlaub war. Nach der Darstellung von Erdogan entkam er nur knapp dem Tod. Zwei Polizisten am Hotel wurden getötet. Die Staatsanwaltschaft hat mehrfach lebenslang für die Angeklagten gefordert. AFP/nd

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