Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

2016: 470 antisemitische Vorfälle in Berlin

Die nicht-staatliche Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) hat im vergangenen Jahr 470 Fälle von Antisemitismus gezählt, 65 mehr als 2015. Darunter waren 17 physische Angriffe, 18 Bedrohungen und 53 Sachbeschädigungen, wie die Einrichtung am Mittwoch mitteilte. 382 Mal registrierte RIAS »verletzendes Verhalten«, also Beschimpfungen, antisemitische Propaganda oder Anfeindungen im Internet. Benjamin Steinitz, Projektleiter von RIAS, äußerte zwar Besorgnis über den Anstieg der gemeldeten Fälle, führte dies aber auch auf die offenbar wachsende Bekanntheit der Melde-Plattform zurück. Die Berliner Polizei zählte 2016 bisher nur 173 antisemitische Straftaten, wies aber zugleich auf das große Dunkelfeld hin. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln