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EU-Parlament will Geldverstecke aufdecken

Europäische Abgeordnete fordern strenge Richtlinien gegen Briefkastenfirmen und Steuerhinterziehung

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei 90 abgegebenen Stimmen nur eine Gegenstimme - so viel Geschlossenheit gibt es selten. Am Dienstagmorgen war dies jedoch im Europaparlament der Fall. Dessen Wirtschafts- und Innenausschüsse segneten einen überarbeiteten Entwurf zur neuen EU-Richtlinie gegen Geldwäsche ab. Mit diesem wollen die europäischen Parlamentarier in die sogenannten Trilog-Verhandlungen mit EU-Rat und -Kommission gehen.

Die Hauptforderung des Parlamentes ist ein öffentliches Transparenzregister, in dem künftig auch die wirtschaftlichen, also wahren Eigentümer eines Unternehmens veröffentlicht werden sollen. »Komplexe Unternehmensstrukturen und Briefkastenfirmen machen es einfach, Geld zu verstecken. Mit einem öffentlichen Register für Unternehmen und Stiftungen will das Europaparlament Licht auf diese Strukturen werfen und sie so bekämpfen«, erklärte die EU-Abgeordnete Judith Sargentini von den niederländischen Grünen.

Auch die europäische Linksfrak...


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