Kompendium der Unerheblichkeiten

F.W. Bernstein hat »Frische Gedichte« geschrieben

  • Von Marco Tschirpke
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

F. W. Bernstein beherzigte sein Leben lang, was Goethe den beginnenden Dichtern geraten hatte: Sie sollten sich vor allem nicht am Sujet überheben. Zunächst seien kleine Themen zu behandeln, Dinge eben, die man mühelos überblicke. Würde der Verseschmied, so Goethe sinngemäß, sich unverzüglich den großen welthistorischen Verhältnissen widmen, laufe er Gefahr, dass die poetischen Ergebnisse wenig anmutig gerieten.

Der Verlag Antje Kunstmann serviert die neuen Gedichte des 78-jährigen Bernstein - für einen Bernstein ist das kein Alter - im bewährten kleinen Leineneinband. Dem greifenden, blätternden, lesenden Betrachter ist das haptische Vergnügen gewährleistet. Was der Autor bedichtet, steht auf keinem anderen Blatt. Die Mehrung des Œuvres vollzieht sich naht- und bruchlos; hier beherrscht einer sein Handwerk, ohne die Latte zu hoch zu legen. Keine Beobachtung ist zu gering, als dass ihr der Dichter nicht ein paar Zeilen widmen w...

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