Susanne Schwarz 02.03.2017 / Wirtschaft und Umwelt

CO2-Handel mit Tücken

Auf Druck von Deutschland sollen Teile der Industrie mehr Emissionen geschenkt bekommen

Die deutsche Politik schützt lieber die Industrie als das Klima.

Die Umweltminister der EU haben sich am Dienstagabend auf eine Position zur Reform des Emissionshandels geeinigt. Erklärtes Ziel ist, dass dieser seine Funktion endlich wieder erfüllen soll: Klimaschutz. Der Idee nach sollen Unternehmen dadurch, dass sie für ihre Treibhausgasemissionen bezahlen müssen, zu Investitionen in klimafreundliche Technologien angeregt werden. Allerdings zeigt das In-strument auch nach fast zwölf Jahren keine rechte Wirkung. Ein Zertifikat, das zum Ausstoß einer Tonne CO2 berechtigt, kostet kaum mehr als fünf Euro - ein Sechstel von dem, was als unterste Grenze gilt, wenn ein Klimaschutzanreiz entstehen soll.

Damit der Preis steigt, muss das Angebot an Zertifikaten massiv sinken. Einen kleinen Schritt in diese Richtung wollen die Umweltminister der EU-Staaten gehen: Sie wollen die sogenannte Marktstabilitätsreserve verschärfen, mit der die EU ab 2019 zwölf Prozent der Zertifikate zeitweise aus dem Verkehr ...

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