#Holmbleibt - das ist mehr als »nichts«

Die Gegenwehr von Studierenden und Zivilgesellschaft in der »Causa Holm« hat den Diskurs gedreht, meint Ralf Hoffrogge. Eine Antwort auf Tadzio Müller

  • Von Ralf Hoffrogge
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Als Nachschau zur »Causa Holm« präsentierte das Medienprojekt »Zeit der Monster« (von »nd«, Institut Solidarische Moderne, Leftvision und European Alternatives) kürzlich einen Videokommentar von Tadzio Müller. Energisch mit der Kaffeetasse wedelnd las Müller der Außerparlamentarischen Linken Berlins die Leviten: »Meine Fresse, haben wir das mit Holm verbockt!«, war sein Fazit. Es sei »nichts« geschehen um den »linksradikalen Baustaatssekretär« zu halten.

In der stadpolitischen Bewegung wurde dieser Sturm aus der Kaffeetasse ungnädig aufgenommen - die Initiative »Stadt von Unten« warf Müller vor, eigene Versäumnisse auf andere zu projizieren. Als Hauptamtlicher der Rosa-Luxemburg-Stiftung stünde es ihm nicht zu, die Bewegung so anzugehen. Harte Worte von jenen, die


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.