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Ein Lügenbaron mit Deckname »Kohle«

Der letzte HVA-Chef Werner Großmann berichtete Peter Böhm recht offenherzig aus seinem Leben

  • Von Helmut Müller-Enbergs
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Auf einem Gehöft in Oberebenheit und sodann in Cunnersdorf in der Sächsischen Schweiz wuchs Werner Großmann auf. Der Vater war Zimmermann. So beginnt das Interview, in dem der ehemalige Leiter der Hauptverwaltung A (HVA) des MfS sein Leben Peter Böhme erzählt. Diese autobiografische Erzählung unterscheidet sich von den Erinnerungen, die Großmann vor bald zwei Jahrzehnten vorgelegt hat. Hinzugekommen sind neue Erfahrungen und Eindrücke, die der Überzeugungstäter, wie er sich selbst nennt, inzwischen gewann.

Großmann spricht von seiner Außenseiterrolle im Gymnasium von Pirna, aus der ihn die Mitgliedschaft in der Hitlerjugend befreite, in der er Jungzugführer war: »Ich hatte was zu sagen und war nicht mehr nur der Junge vom Dorf. Bei mir funktionierte genau das, was die Nazis für unsere Generation geplant hatten: Gib ihnen Aufgaben, Funktionen, Herausforderungen, begeistere sie mit Abenteuer und Kampfsport.« Großmann spricht über se...


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