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Fast 100 Tonnen Kampfmittel gefunden

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Magdeburg. Sachsen-Anhalts Kampfmittelbeseitiger haben im vergangenen Jahr 94 Tonnen Fundmunition abtransportiert, eingelagert und vernichtet. Bomben seien immer die Ausnahme, meistens gehe es um alte Granaten und Munition - oft kaum schwerer als einige Gramm, sagte Einsatzleiter Torsten Kresse der Deutschen Presse-Agentur in Magdeburg. Doch gerade die hätten in sich: »Man kann sagen: je kleiner, je gefährlicher.« Denn: Kleine, leichte Kampfmittel seien für Laien oft nicht auf den ersten Blick erkennbar und könnten arglos bewegt werden. Laut Kresse wurden zwischen Januar und Dezember landesweit 20 Bomben gefunden. Sieben davon seien Kleinstbomben gewesen, größere Evakuierungen weitgehend ausgeblieben. Spektakulär und nicht alltäglich war der Einsatz Anfang Mai im Chemiepark Leuna bei Halle, wo eine Zehn-Zentner-Weltkriegsbombe entschärft werden musste. dpa/nd

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