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Kinderleichen in Irland entdeckt

Grausige Funde auf Heimgelände

Dublin. Auf dem Gelände eines früheren katholischen Heims für unverheiratete Mütter in Irland haben Ermittler eine grausige Entdeckung gemacht: In unterirdischen Kammern seien die sterblichen Überreste zahlreicher Babys gefunden worden, berichtete eine offizielle Untersuchungskommission am Freitag in Dublin. Die Überreste stammten von Föten ab der 35. Schwangerschaftswoche bis hin zu Kleinkindern im Alter von zwei bis drei Jahren. Die Kommission stufte die Funde als »schockierend« ein.

Die von der Regierung eingesetzte Kommission untersucht Misshandlungs- und Missbrauchsvorwürfe in 18 kirchlich betriebenen Heimen für unverheiratete Mütter zwischen den Jahren 1922 und 1998. Im streng katholischen Irland wurden Frauen, die vor der Heirat schwanger wurden, oft in solchen Heimen unter harschen Bedingungen untergebracht. Die nun vorgestellten Befunde beziehen sich auf ein Heim im westirischen Tuam, das zwischen 1925 und 1961 vom katholischen Bon-Secours-Orden betrieben worden war. AFP/nd

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