Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Flugzeugalarm im Atomkraftwerk

Niedersachsens Energieminister: Vorschriften für Gefahrenfälle überprüfen

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Von der Öffentlichkeit unbemerkt, gab es am vergangenen Freitagvormittag Alarm in allen deutschen Atomkraftwerken. Die Beschäftigten, mit Ausnahme von Notbesetzungen, mussten ihre Arbeitsplätze verlassen, denn: In den Luftraum der Bundesrepublik war ein Flugzeug der Gesellschaft Indian Air gelangt, zu dem die Flugsicherung keine Verbindung herstellen konnte.

Seit dem 11. September 2001, dem Tag, an dem Terroristen in den USA mehrere Verkehrsmaschinen in Gebäude stürzen ließen, wird in Flugzeugen ohne Funkkontakt stets eine mögliche Gefahr gesehen. »Renegade-Voralarm« war am Freitag um 10.27 Uhr ausgelöst worden. Das englische Wort Renegade, zu Deutsch »Abtrünniger«, bezeichnet seit 2002 bei den Behörden ein Verkehrsflugzeug, das womöglich von Terroristen gekapert und für Anschläge am Boden ausersehen ist. Zwei Eurofighter der Bundeswehr waren zur verdächtigen Maschine aufgestiegen, zuvor hatten schon tschechische Abfangjäger das Flugzeu...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.