Wilfried Neiße 16.03.2017 / Brandenburg

Substanzieller Kinderkram

Triumphierend legte der Landtagsabgeordnete Pèter Vida (Freie Wähler) dieser Tage eine Statistik vor, die seiner Meinung nach der geplanten Kreisgebietsreform die Legitimation entzieht. Unter der Überschrift »Babyboom? - Prognosen und Realität der demografischen Entwicklung« präsentierte er die Antwort der rot-roten Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage. Danach werden deutlich mehr Kinder geboren, als von der Regierung erwartet und zur Begründung der Kreisreform vorgebracht wurde. Bei einer Differenz zwischen Annahme und Realität von knapp zehn Prozent könne »kein Gericht« dem Vorhaben noch Berechtigung zuerkennen, meinte Vida.

Die Regierung hatte vor fünf Jahren für 2015 noch 17 541 Geburten angenommen, tatsächlich aber gab es 19 112. Gerade die äußeren Regionen brächten mehr Kinder als erwartet hervor, heißt es nun. Noch krasser ist die Differenz bei den Zuzügen: Während man 2010 noch von 2500 Zugzü...

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