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EU will keine Einfuhr von Konfliktmineralien mehr

Straßburg. In der EU soll die Einfuhr von Mineralien und Metallen aus Konflikt- und Kriegsregionen mittelfristig gestoppt werden. Darauf zielt eine Verordnung ab, die das Europaparlament verabschiedete. Die Neuregelung verpflichtet Firmen, die etwa mit Gold, Wolfram, Zinn oder Tantal handeln, die Herkunft der Mineralien offenzulegen. Importeure kleiner Mengen, etwa Zahnärzte oder Schmuckhersteller, sind nicht betroffen - ihnen soll bürokratischer Aufwand erspart bleiben. Ziel ist es, den Handel bewaffneter Gruppen in Kriegs- oder Konfliktregionen mit Rohstoffen zu unterbinden. Die Verordnung soll erst ab 2021 voll gelten, damit sich die Importeure umstellen können. Die Staaten müssen bis dahin zuständige Behörden einrichten. AFP/nd

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