Daniel Schneider 20.03.2017 / Wirtschaft und Umwelt

Wilma hat genug

Wie eine Familie beschloss, aus der Milchkuhhaltung auszusteigen

Die Frau in dem grünen Overall, das ist Wilma Michiels. Im Vordergrund steht »Mc Frech«, eine der letzten Mutterkühe auf dem Hof der Familie Michiels, die letztes Jahr noch ein Kalb bekommen hat. Nur weil die Kuhdame hochschwanger ist, steht sie, ohne Fixierung, in dem ausrangierten Anbindestall. Die anderen Kühe genießen im selben Moment die Sonne auf der großen Weide.

Bevor Familie Michiels sich vor Monaten entschlossen hat, den Milchbetrieb aufzugeben, war der alte Anbindestall ihre Lebensgrundlage. Doch nicht alle waren mit den Verhältnissen auf dem Bauernhof einverstanden. »Die Anbindehaltung war mir von Anfang ein Gräuel«, erzählt die 52-jährige Bäuerin, die vor gut zehn Jahren zu ihrem Mann auf den Hof gezogen ist. Seitdem hat sich einiges in dem alten Landwirtschaftsbetrieb verändert. Drei Generationen lang wurde hier gemolken, künstlich besamt und die Tiere nach Ablauf ihrer Wirtschaftlichkeit zum Schlachthof gebracht. Mi...

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