Leo Fischer 18.03.2017 / Kommentare

»Zeit«-Recherchen zur antideutschen Linken

Leo Fischer über Victory-Zeichen aus Pommes frites und andere eindeutige Anzeichen für antideutsche Umtriebe

Vor knapp dreißig Jahren ging ein Ruck durch die westdeutsche Linke. Abgestoßen vom nationalen Taumel der Wiedervereinigung und einem neuen deutschen Selbstbewusstsein, angeleitet durch die Kritische Theorie und Studien zum autoritären Charakter, machten sich einige linke Journalisten und Akademiker so ihre Gedanken über deutsche Kontinuitäten in Sachen Antisemitismus, Wir-Gefühl und die »Wiedergutwerdung der Deutschen« (Eike Geisel). Nicht zuletzt war ihnen die eigene Szene unbehaglich geworden, in welcher ein plumper Antiimperialismus pauschal die Vereinigten Staaten für alles Übel der Welt verantwortlich machte, während Deutschland letztlich nur deren Opfer war. Die »Antideutschen« waren geboren, als ein Projekt linker Selbstkritik.

Heute sind die Antideutschen, oder was man dafür hält, in aller Munde. Sahra Wagenknecht und Diether Dehm, Bodo Ramelow und Björn Höcke, »Russia Today« und AKP-Anhänger, Martin Lejeune und »Freitag«...

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