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Kein Brot für die Venezolaner

Regierung und Bäcker streiten über zu viel Süßes und zu wenig Weizen

  • Von Jürgen Vogt, Buenos Aires
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Regierung in Caracas hat den Guerra del Pan, den Brotkrieg, ausgemacht und die Kriegstreiber an den Pranger gestellt: die Bäckereien. Diese würden das Mehl nicht zum normalen Brotbacken verwenden, sondern für anderes Backwerk, vor allem Süßes. Der Rest ist Mangel.

Nach dem Willen der Regierung müssen die Bäcker deshalb nun 90 Prozent ihres Mehls zum Backen von Brot verwenden. Das muss ab 7 Uhr morgens bis 19 Uhr abends verkauft werden. Nur zehn Prozent dürfen zum Backen von süßen Sachen verwendet werden. Den Bäckereien, die sich nicht daran halten, drohen drastische Sanktionen.

In der Tat kommen die Bäckereien eher mit süßen Teilen als mit Broten über die Runden. Denn während die Baguettes zu einem festgelegten Preis von 90 Bolivares verkauft werden müssen, sind bei süßem Gebäck höhere Preise möglich. Für »Fevipan«, die Vereinigung der Brotfabrikanten, liegt das Problem jedoch nicht bei den Bäckern. Sie verweisen darauf, dass nicht ...


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