Philippe Siuberski und 
Sara Magniette, Brüssel 21.03.2017 / Politik

Doppelter Schmerz in Brüssel

Viele Hinterbliebene kämpfen noch ein Jahr nach den Anschlägen um Entschädigung

»Wir sind zweifache Opfer«. Es ist eine bittere Bilanz, die Philippe Vansteenkiste ein Jahr nach den Brüsseler Anschlägen zieht. Bei dem Bombenattentat am 22. März 2016 auf die Brüsseler Metro verlor er seine Schwester. Seither kämpft der Belgier gegen das Verwaltungssystem, um seine Rechte als Hinterbliebener durchzusetzen. Er ist einer von vielen Betroffenen, deren Angehörige von drei Selbstmordattentätern aus dem Leben gerissen wurden.

32 Menschen starben, mehr als 300 wurden verletzt, als am Morgen des 22. März erst am Brüsseler Flughafen Zaventem und kurz darauf in der Metrostation Maelbeek mehrere Bomben gezündet wurden. Verheerend sind die Folgen bis heute für Hunderte Angehörige, die über den Verlust geliebter Menschen hinwegkommen müssen.

Vansteenkiste hat eine Vereinigung gegründet, um den Opfern und ihren Angehörigen zu helfen, sich Gehör zu verschaffen. »Das Schicksal vom 22. März 2016 hat uns fürs Leben vereinigt«, heißt es ...

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