Anna Ringle 21.03.2017 / Politik

Wo die Puppen nie aufhören zu tanzen

Besuch in der Werkstatt von Karin Heym und im Kreismuseum Elbe-Elster in Bad Liebenwerda

Karin Heym zeigt in ihrer Werkstatt eine ihrer Puppen. Fotos: dpa/Patrick Pleul

Wenn Karin Heym eine ihrer selbstgebauten Puppen in die Hand nimmt, verändern sich sofort ihre Gesichtszüge und ihre Stimme. Mal lacht sie keck, mal spricht sie sanft. Seit Jahrzehnten fertigt die Frau Puppen und tritt damit auf. Ihre Werkstatt in Doberlug-Kirchhain ist ein echter Fundus. In der Elbe-Elster-Region wird das Puppenspiel seit Jahrhunderten gepflegt.

Puppenköpfe mit Wuschelhaaren und fratzenhaftem Blick sind an Holzstäben befestigt. Künstliche blaue Augen mit Wimpern stecken in einem Schaumstoff-Behälter. Die 72 Jahre alte Puppenbauerin öffnet in ihrer gemütlichen Werkstatt einen Koffer: Stabpuppen, Marionetten, Stockpuppen. Sie alle hat Heym gebaut und zu allen fallen ihr Geschichten ein. »In dem Moment, wenn ich eine Figur auf der Hand habe, fängt sie an zu leben«, sagt sie.

Die freundliche ältere Dame mit roten Haaren war Kindergärtnerin und gründete in den 1960er Ja...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: