Lynn Osselmann 21.03.2017 / Berlin

Fast wie ein Schloss, doch auf Sand gebaut

Skepsis der Berliner unterschätzt: Vor zehn Jahren eröffnete Scientology seine Zentrale in der Otto-Suhr-Allee

Verschätzt: Andrang bei den Scientologen blieb in Berlin aus.

Sie haben sich ein kleines Schloss gebaut an der Otto-Suhr-Allee - zugegeben keines, wie es im Märchen beschrieben ist: sechs Stockwerke aus Glas und Stahl. 4000 Quadratmeter stehen den Mitgliedern von Scientology in Berlin und denen, die es werden wollen - oder sollen - zur Verfügung. Doch abends sind nur wenige Räume beleuchtet. Der Eingangsbereich, über dem das große Kreuz mit acht Enden hängt, ist leer.

Kein untypisches Bild sei das, sagt Michael Utsch von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen. Seine Bilanz nach zehn Jahren Scientology in Berlin: »Aus meiner Sicht hat Scientology hier nicht wirklich Fuß gefasst.« Auf eine Anfrage der Redaktion reagierte die Organisation zunächst nicht.

Dabei war die Eröffnung der Zentrale im Januar 2007 aus Sicht der Organisation verheißungsvoll: Es kamen rund 1500 Gäste, darunter aus den USA der Jazz-Musiker Chick Corea und die Schauspielerin Anne Archer. Laut Scientology-Experte...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: