Jana Reimann-Grohs 21.03.2017 / Kultur

Heiter Scheitern im Cordhemd

Horst Evers gastiert mit seinem Programm »Der Kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex« im Mehringhof-Theater in Kreuzberg

Da guckt immer ein kluger Kopf heraus.

Niemand eckt aus Prinzip so schön an wie er und macht dabei auch noch eine ganz gute Figur. Was keiner weiter zu denken wagt, geht der seit 1987 in Berlin lebende Autor und Kabarettist Gerd Winter bewusst programmatisch an. Unter dem Pseudonym Horst Evers nimmt er seit 1993 die Herausforderung an, anders zu denken und zu handeln, als es der Durchschnitt seines wachsenden Fankreises vermutlich je tun würde. Irgendwie treffen seine Themen über Nachbarschaftliches, Familiäres und Gesellschaftsdiskussionen aber auch den Querschnitt in jedem von uns. Sie rufen verlässliche Lacher und Kopfschütteln hervor.

Was dieser Mann kundtut, möchte man ihm einfach glauben. Schließlich lässt sich mit seiner Beobachtungsgabe und der humorvollen Art, um die Ecke zu denken, auch der Ernst des Lebens leichter ertragen. Jemand, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten so einfallsreich und wortgewandt in missglückten Situationen gibt, muss ein Meister seines F...

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