Schulz und die falsche Entschuldigung

Nicht die Frage der Teilnahme daran ist eine Debatte wert, sondern der Koalitionsausschuss als informelles Gremium selbst: Passt das zur Demokratie?

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Irgendwie bekommt es die Union nicht so recht hin, den SPD-Kandidaten zu greifen. Nicht durch irgendwelche Dossiers über die Personalpolitik von Martin Schulz im Europaparlament. Nicht durch das von Trump ausgeborgte Mittel, den Sozialdemokraten ständig als Fake-News-Verbreiter zu brandmarken. Nicht durch eigene Vorschläge, wie irgendetwas noch besser werden soll.

Nun fällt der Wahlkampf aber in eine Zeit, in der die Beschäftigten des politischen Betriebs sich Sorgen machen über ihr Ansehen bei denen, für die dieser Betrieb eigentlich läuft: den Bürgern. Deshalb sagt zwischen all den bisher vergeblichen Bemühungen, den SPD-Kandidaten wirksam zu packen, irgendein oberer Unionspolitiker, »wir werden Herrn Schulz nicht persönlich angreifen«.

Das klingt dann derzeit so: Schulz lege »Arbeitsverweigerung« an den Tag, weil er, das ist eine besonders gute CDU-Kritik in diesen Zeiten, »nur an Wahlkampf« denke, statt den Koalitionsauss...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 715 Wörter (4817 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.