Die vergessenen Zwangsarbeiter

Natascha Wodin auf den Spuren ihrer Eltern

  • Von Fokke Joel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Natascha Wodin wurde 1945 im fränkischen Fürth geboren. Ihre Eltern waren ukrainische Zwangsarbeiter, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland geblieben waren. Über ihr Leben in der Sowjetunion hatten sie nie gesprochen. Über ihre Mutter, die sich 1956 das Leben nahm, wusste die Schriftstellerin und Übersetzerin wenig mehr, als dass sie aus Mariupol am Asowschen Meer kam. Alle späteren Versuche, etwas über sie herauszufinden, scheitern. »Ich hatte ans Rote Kreuz und andere Suchdienste geschrieben, an einschlägige Archive und Forschungseinrichtungen (…) aber es war mir nie gelungen, auch nur die Spur einer Spur zu finden, einen noch so vagen Beweis für ihr Leben in der Ukraine, ihre Existenz vor meiner Geburt.«

Aber dann, als Natascha Wodin wieder einmal ins russische Google »Jewgenia Jakowlewna Iwaschtschenko« eingab, gibt es einen Treffer. Und der Betreiber einer Website über die Geschichte der griechischen Minderheit i...

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