Der Wahn von der Machtergreifung der Frau

Männerrechtler wildern getarnt in linken und liberalen Milieus, füttern aber die rückwärtsgewandte geschlechterpolitische Programmatik der AfD.

  • Von Thomas Gesterkamp
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Sie nennen sich »Forum Soziale Inklusion«, »Geschlechterpolitische Initiative« oder »Arbeitsgemeinschaft zur Verwirklichung der Geschlechterdemokratie« (Agens): Die Namen ihrer Zusammenschlüsse klingen harmlos oder sogar aufklärerisch. Doch die dahinter steckenden Gruppen sind Wölfe im Schafspelz: Es handelt sich, oft gut getarnt, um rechtspopulistische Frauenhasser und Anti-Gender-Aktivisten. Sie reden von »Freiheit«, »Zivilgesellschaft« oder einer »neuen Bürgerbewegung« - doch auf ihren Webseiten und vor allem in deren Kommentarspalten wird deutlich, in welch trüber Brühe die Mitglieder und Anhänger dieser Vereinigungen schwimmen. Mit verschleiernden und umgedeuteten Begriffen wildern sie, mal mehr, mal weniger erfolgreich, in progressiven Milieus.

Die Strategien der Intervention sind vielfältig. Antifeministische Männerrechtler versuchen zum Beispiel, mit seriösen, aber zunächst schlecht informierten Institutionen bei Veranstal...

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