Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

LINKE Lausitz weiterhin gegen Großkreis

Cottbus. Der LINKE-Kreisverband Lausitz hat seine Forderung bekräftigt, auf die Bildung eines riesigen Landkreises im Süden Brandenburgs zu verzichten und stattdessen die Stadt Cottbus nur mit dem Landkreis Spree-Neiße zusammenzulegen. Der Kreisparteivorsitzende Matthias Loehr erklärte am Dienstag: »Die LINKE steht nach wie vor für eine Reform mit Augenmaß. Wir bekennen uns zu einer Kreisgebietsreform, die regionale, historische und kulturelle Identitäten berücksichtigt.« Ein Landkreis aus Cottbus und Spree-Neiße entspreche »den Lebensrealitäten der hier lebenden Menschen und macht ehrenamtliches Engagement auch künftig möglich«, meinte Loehr. Dem Zusammenschluss auch noch mit Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz erteilte Loehr eine »Absage«. Finanzminister Christian Görke (LINKE) hatte beim Landesparteitag am Sonntag durchblicken lassen, die Kritik am riesigen Südkreis sei angekommen. SPD-Fraktionschef Mike Bischoff äußerte sich dazu am Dienstag nur ausweichend. Die CDU-Fraktion legte am selben Tag einen Gesetzentwurf zur Verbesserung der kommunalen Kooperation vor, um dem Vorwurf zu begegnen, sie habe keine Alternative zur unumgänglichen Kreisgebietsreform parat. af

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln