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Bewegungsaktivisten in Hongkong angeklagt

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Hongkong. Zweieinhalb Jahre nach der »Regenschirm-Revolte« für mehr Demokratie in Hongkong ist Anklage gegen neun Anführer erhoben worden. Ihnen wird Anstiftung oder Verschwörung zur Störung der öffentlichen Ordnung vorgeworfen, wie am Dienstag die Polizei der chinesischen Sonderverwaltungsregion berichtete. Nach ihrer Festnahme am Montagabend wurden die Aktivisten auf Kaution wieder freigelassen. Sie müssen sich am Donnerstag einer ersten Anhörung stellen. Ihnen drohen bis zu sieben Jahre Haft. Die Anklagen wurden nur einen Tag nach der Auswahl von Pekings Wunschkandidatin Carrie Lam zur neuen Regierungschefin erhoben, was in Hongkong Kritik auslöste. dpa/nd

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