Warschaus trügerische Hoffnung auf Trump

Die Zukunft der polnischen Beziehungen mit Washington bleibt ungewiss

  • Von Wojciech Osinski, Warschau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Polnische Politiker überdenken ihre bisherige Haltung zu dem neuen US-Präsidenten Donald Trump. Dabei hatten viele Politiker der herrschenden Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) keinen Hehl aus ihrer Freude über seinen Wahlsieg gemacht. Manchen von ihnen war der »heiße Draht« nach Washington stets wertvoller als verlässliche Kontakte mit den Kollegen in Brüssel.

Trump hatte zudem den Polen während seiner Wahlkampagne auch die lang ersehnte Visumfreiheit in Aussicht gestellt, wozu sich noch kein US-Präsident durchgerungen hatte. »Ich werde mich in den ersten Wochen meiner Amtszeit damit befassen«, versprach der Politiker. Im traditionellen republikanischen Stil buhlte er in seiner Kampagne geschickt um die polnische Minderheit. Im September 2016 versicherte er in Chicago, der Hochburg der polnischen Community, im Falle der 2010 abgestürzten Regierungs-Maschine zwischen Polen und Russland vermitteln zu wollen.

Doch das Flugzeugwrack bef...

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