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Als Raucherhusten unterschätzt

Die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit (COPD) wird oft zu spät erkannt und behandelt

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Häufiges und mühsames Husten, starker Auswurf am Morgen, Atemnot bei den kürzesten Wegen und geringsten körperlichen Anstrengungen, geräuschvolles Ausatmen mit Pfeif- und Brummtönen, ein Engegefühl in der Brust. Dann im fortgeschrittenen Stadium Panikattacken wegen der Atemnot, aber auch starker Gewichtsverlust. Das ist das Bild der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit (englisch: chronic obstructive pulmonary disease), abgekürzt COPD. 2010 waren daran 6,8 Millionen Menschen in Deutschland erkrankt, 2030 werden es 7,9 Millionen sein, prognostizieren Lungenärzte. Schon 2020 könnte COPD nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO die dritthäufigste Todesursache weltweit sein.

Dauerhaft und zerstörerisch greift die Krankheit die Lungen an. Auslöser sind wahrscheinlich regelmäßig inhalierte Schadstoffe, am häufigsten Tabakrauch, aber auch Nitrogase oder Feinstaub. Atemwege und die Wände der Lungenbläschen reagieren mit einer...


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