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Gewalt, Angst, Verlorenheit

Pawel Salzmans Roman »Die Welpen«: Ein kostbares Fundstück aus Russlands klassischer Moderne

  • Von Karlheinz Kasper
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Im letzten Jahrzehnt kam eine Reihe von Übersetzungen literarischer Werke aus Russland heraus, die in der Zeit der klassischen Moderne entstanden oder später in deren Tradition verfasst, in der Sowjetzeit aber unterdrückt, verfälscht oder vergessen wurden. Dazu gehören das Gesamtwerk von Daniil Charms, Konstantin Waginow und Leonid Dobytschin, Gaito Gasdanows Romane und Wsewolod Petrows Novelle »Die Manon Lescaut von Turdej«. Und jetzt der Roman »Die Welpen« des Malers Pawel Salzman, der ein Schulkamerad Petrows war.

Salzman wurde 1912 als Sohn eines russlanddeutschen hohen Offiziers im moldawischen Chisinau geboren. Die Familie siedelte 1925 nach Leningrad über, wo der Vater eine Stelle als Buchhalter fand. Pawel, ein Schüler des berühmten Meisters der »analytischen Kunst«, Pawel Filonow, arbeitete ab 1928 als Bühnenbildner für Filmstudios, war an »Lenfilm«-Aufnahmen im Ural, Pamir, Transbaikalgebiet und in Mittelasien beteiligt und w...


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